13. AKS-Veranstaltungsreihe (Sommersemester) "Interessen, Ansprüche und Bedürfnisse in der Sozialen Arbeit" in Planung!

 

25.-26.04. DGSA Jahrestagung

16./17.05. "Fördert Sachsen Jugend?"

28.-31.05. 74. Jahrestagung Gilde Soziale Arbeit

03.-05.06. 15. Kinder- und Jugendhilfetag

30.09.-01.10. Gel(i)ebte Mitbestimmung-Kinder- und Jugendpartizipation in Kommunen

 

bittet um Unterstützung bei der Beratung...

IGfH und EREV fordern: "Jugendhilfe muss auch die zentrale Instanz in der Betreuung und Versorgung von UMF sein!"

Bitte um Spenden

Die Arbeit des AKS kostet Geld. Auch wenn unsere Veranstaltungen grundsätzlich kostenfrei sind, kosten sie natürlich Geld. Wir bitten daher um Spenden.

Herzlich Willkommen auf den Seiten des "Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden" (AKS).

Auf den folgenden Seiten will der Arbeitskreis Einblick geben in seine Haltungen und Positionen, seine Arbeit und seine Planungen, will einladen und Lust machen - auf Einmischung und Veränderung.

Der AKS hat sich am Rande einer Tagung der Gilde Soziale Arbeit e.V. im Frühjahr 2007 gegründet und besteht seitdem aus zirka 15 bis 20 aktiven kritischen Geistern, die wir alle aus der Sozialarbeit kommen, in ihr arbeiten oder studieren bzw. lehren.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Entwicklungen in der Sozialpolitik und der Sozialen Arbeit in Dresden und in Sachsen zu beobachten. Er äußert sich zu aktuellen Entwicklungen in der Sozialen Arbeit, will die Reflexions- und Kritikfähigkeit seiner Mitglieder weiterentwickeln und den Theorie - Praxis - Dialog fördern. In diesem Dialog sollten der Mensch und die Kritik von Herrschafts- und Machtverhältnissen im Vordergrund stehen. Wenn die Soziale Arbeit nicht einstimmen will in den Chor des kritischen Rationalismus, sich nicht verkriechen will in den akademischen Elfenbeinturm – sind neue Herangehensweisen zu entwickeln.

Wir wollen und werden uns einmischen.
Der Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit Dresden (AKS)

Unterbesetzung im ASD Prohlis: Stadtteilrunde fordert fachlichen Diskurs!

Die Stadtteilrunde Prohlis verdeutlicht die aktuelle Notlage in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien durch den ASD-Prohlis

14-03-28-Brief-Notlage-Prohlis.pdf

GU aktuell: Zwei Beiträge zur aktuellen Debatte um die Haasenburg-Heime

taz.de/Psychologe-ueber-Haasenburg-Heime/!136104/

www.taz.de/Autoritaere-Erziehung-in-Heimen/!136002/

 

Berichtenswertes aus 2013 und älter:

Erster Slam der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und des AKS Dresden erfolgreich

Das Gute Leben! Ein Phylosophie Slam für alle - am 12.11.2013 in der Motorenhalle in Dresden

Was ist gutes Leben? Dieser Frage widmete sich am 12. November unser Philosophy Slam (Eine gemeinsame Veranstaltung des AK kritische Soziale Arbeit, der Hochschulgruppe Lux Dresden und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen) in der Motorenhalle des Riese Efau. Sechs SlamerInnen, ein wissenschaftliches ModeratorInnenteam und über 50 TeilnehmerInnen gingen gemeinsam auf Spurensuche. Zunächst stellten die SlamerInnen ihre Vision des guten Lebens vor. Erlaubt war alles. Das spiegelte sich in den bunten Vorträgen, in denen mal nachdenklich, dann humoristisch bis hin zum Singen Rio Reißer Songs, die persönliche Idee der SlamerInnen vom guten Leben diskutiert wurde.

Wie vielfältig die Visionen des guten Lebens sind, zeigte sich nicht nur in den Beiträgen der SlamerInnen, sondern vor allem in den anschließenden World Cafés, indem sich die TeilnehmerInnen gemeinsam mit den ModeratorInnen noch einmal ganz konkret den in den Slams aufgeworfenen Fragestellungen widmeten. So bedeutete für die Einen wirklich gutes Leben politischer Wandel, als vor allem kollektive Aufgabe einer Gesellschaft. Für Andere ist dies eng verknüpft mit der Möglichkeit individueller Selbstverwirklichung. Ganz besonders intensiv wurden konkrete Vorstellungen einer gesellschaftspolitischen Veränderung diskutiert.

Wir haben uns sehr über die spannenden Diskussionen und die zahlreichen TeilnehmerInnen gefreut, die gemeinsam mit uns ihre Visionen geteilt haben. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei den SlamerInnen für die spannenden Beiträge.

Übrigens: Eine Fortsetzung soll es ebenfalls geben. In einer Folgeveranstaltung wollen wir herausfinden, wie und ob man die im Slam erarbeiteten Gedanken, Ideen und Visionen zusammenführen und daraus gemeinsame Handlungsstrategien entwickeln kann.

Hier sind alle Slams im Video:

www.sachsen.rosalux.de/news/40091/erster-slam-der-rosa-luxemburg-stiftung-sachsen-erfolgreich.html

Slambeitrag: Stefanie Götze

Slambeitrag: Werner Jahn

Slambeitrag: Melanie Forker

Slambeitrag: Uwe Schnabel

Slambeitrag: Jacob Grasemann

Slambeitrag: Wolf Meyer

Haasenburg und andere: Einsperren auf immer neuen alten Wegen

Geschlossene Unterbringung ist immer noch eine zu selbstverständliche Praxis von hilflosen SozialarbeiterInnen in der Jugendhilfe. Mädchen und Jungen mit Problemen und in Krisen wird nicht geholfen, bessere Lebensformen und konstruktivere Verhaltensweisen zu erlernen. Sie werden weggesperrt.

Dieser Skandal wird gerade wieder einmal in Hamburg aufgedeckt. Nachdem dort vor einigen Jahren das landeseigene Heim der geschlossenen Unterbringung wegen unhaltbarer Zustände geschlossen werden musste, bringt die Jugendbehörde die besonders auffälligen Kinder in der Haasenburg in Brandenburg unter. Möglicherweise müssen auch wir in Sachsen wieder kritischer und genauer hinschauen, ob und wo die „schwierigen“ Mädchen und Jungen weggesperrt werden.

MATERIALIEN:

ein aktueller TAZ-Artikel, der gerade ziemliche Wellen schlägt:
www.taz.de/Kinderheim-in-Brndenburg/!118139/

eine Petition zur Schließung der Haasenburg: https://www.openpetition.de/petition/bestaetigen/sofortige-schliessung-aller-kinderheime-der-haasenburg

eine Petition gegen geschlossene Unterbringung: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-das-recht-in-freiheit-erzogen-zu-werden-abschaffung-der-geschlossenen-unterbringung

die Langfassung der Petition der IGFH:

www.igfh.de/sites/default/files/GU-Petititon-Langfassung.pdf

Vom Sterben der Zukunft: Offener Brief an die Bürgerinnen und Bürger von Dresden

Sehr geehrte Mitmenschen,

diesen Donnerstag, den 15.09.2011, findet die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses Dresden statt (siehe Anhang). An diesem Tag wird hier über die Förderung der Träger der Jugendhilfe in Dresden entschieden. Aufgrund der landes- und stadtweiten Kürzungen der Haushaltsgelder in diesem Bereich, zeichnet sich in diesem Beschluss das bereits begonnene Aussterben der Jugendhilfelandschaft und damit der wichtigsten Bildungslandschaft neben Schule für die jungen Menschen im Alter von 7 bis 18 Jahren und darüber hinaus ab. Sowohl der Jugendhilfeausschuss als auch die Verwaltung des Jugendamtes sind aufgrund der viel zu geringen finanziellen Mittel nicht mehr in der Lage, fachliche Entwicklungen zu steuern, da nicht einmal die vom Land vorgegebenen Fachstandards der Jugendhilfe eingehalten werden können. Fast alle Einrichtungen in Dresden sind schlichtweg unterfinanziert und damit zugleich personell unterbesetzt. Gerade die kleinen Einrichtungen sehen sich mit ihrer Schließung konfrontiert und das Arbeitsfeld der Mobilen Jugendarbeit wird an den Rand gedrängt. Im Gegenzug sprechen die Landes- und Stadtregierungen allerdings davon, etwas für die Zukunft der Bürgerinnen und Bürger zu tun. Doch wie ist das möglich, wenn die Hauptpersonen der Zukunft, also besagte junge Menschen, weder gefördert noch mit ihrer Kritik an der Kürzungspolitik angehört werden?

Um auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen, haben die unten aufgeführten Instanzen einen offenen Brief "Vom Sterben der Zukunft" an die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Dresden verfasst und wir bitten alle, diesen Brief zu lesen und weitere Menschen davon in Kenntnis zu setzen. Weitelesen...

Solidarität mit "Dresden Nazifrei" und anderen

Am 19.02.2011 erfolgte in Dresden eine gewaltsame Durchsuchung  durch ein Sondereinsatzkommando der Polizei. Betroffen war das „Haus der Begegnung“, in welchem sich die Zentrale von „DIE LINKEN. Stadtverband Dresden“, an diesem Tag das Pressebüro des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“ und im Hinterhof das Jugendhaus des Vereines „Roter Baum e.V.“ befindet. Voll ausgerüstete PolizeibeamtInnen stürmten unter Anwendung völlig unverhältnismäßiger Gewalt die Räumlichkeiten. Dabei wurden zahlreiche Sachbeschädigungen verursacht, Menschen festgehalten und in Gewahrsam genommen und anwaltschaftlicher Beistand zum Teil verweigert.

Teilweise räumten das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Dresden Irrtümer ein.

Eine aus Sicht des AKS Dresden, angebrachte und dringend notwendige öffentliche Entschuldigung gegenüber den betroffenen Projekten und Personen gibt es bis jetzt nicht.

Schon während der Demonstrationen... (mehr)

AKS DD erklärt sich solidarisch mit dem AKuBiZ e.V. nach der Ablehnung des Förderpreises

Am 9.11.2010 wurde in der Frauenkirche der "Sächsische Förderpreis für Demokratie" vergeben und das "Alternative Kultur- und Bildungszentrum der Sächsischen Schweiz (AKuBiZ e.V.) lehnte den mit 10.000 Euro dotierten Preis ab. Als Grund dafür gab der AKuBiZ e.V. an, dass er eine "antiextremistische Grundsatzerklärung" unterzeichnen sollte, die ihn u.a. verpflichtet hätte, künftige PartnerInnen auf deren demokratische Grundhaltung zu überprüfen. Außerdem lehnt der Verein ab, dass alle demokratiefördernden Projekte unter extremistischen Generalverdacht gestallt werden.

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden erklärt sich mit dem AKuBiZ e.V. solidarisch und respektiert seine mutige Entscheidung. Außerdem unterstützt der AKS DD die Erlärung des Vereins: www.akubiz.de

Solidartät mit den SozialarbeiterInnen Paraguays

Asunción, die Hauptstadt Paraguays in der Mitte Südamerikas.

Am 29.12.2010 beginnend wurden 90 Arbeiter, vor allem Sozialarbeiter, aus dem „Ministerium für Soziale Aktion“ (SAS) zum 1.1.2011 gekündigt.

Anfang 2010 gründeten Angestellte die Gewerkschaft (SITRASAS) selbiger ausführender sozialer Institution. Das gesamte direktive Komitee der Gewerkschaft befand sich unter den Entlassenen und in der Mehrheit gewerkschaftlich Organisierte, und Sympathisanten.

„Es sind keine vertrauenswürdigen Leute“ wurde als Begründung durch den Minister Isabelino Paredes angegeben, da der Haushalt für die Angestellten vorhanden ist. Es gab keine Auswertung der Arbeit oder Kritik an ihr.

Wir positionieren uns gegen den widerrechtlichen Umgang mit Arbeitsverträgen, und gegen Kürzungen im sozialen Bereich.