Termine:

8. Mai 2012, 20 - 22 Uhr:Theorie und Wirklichkeit- ein Problemaufriss; Jens Hoffsommer (Jugendhilfeausschuss); Moderation: Nicole Schumann

 

14. Juni, 20 - 22 Uhr: Balanceakt Jugendhilfeplanung; Bodo Rudolph (Jugendamt Potsdam-Mittelmark); Moderation: Matthias Müller

 

18. Juli 2012, 20 - 22 Uhr: Kurz vor knapp?! - Wie geht es weiter mit der JHP in Dresden? Melanie Hörenz (Kulturbüro Dresden), Prof. Dr. Marcus Hußmann (ehs Dresden), Peter Kühn (Stadtjugendring Dresden), Thomas Neumann (Jugendamt Dresden); Moderation: Stephanie Huhn

 

jeweils an der ehs Dresden, Dürerstraße 25, 01307 Dresden

 

 

 

Bitte um Spenden

Die Arbeit des AKS kostet Geld. Auch wenn unsere Veranstaltungen grundsätzlich kostenfrei sind, kosten sie natürlich Geld. Wir bitten daher um Spenden.

aktueller Veranstaltungsflyer

Herzlich Willkommen auf den Seiten des "Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden" (AKS).

Auf den folgenden Seiten will der Arbeitskreis Einblick geben in seine Haltungen und Positionen, seine Arbeit und seine Planungen, will einladen und Lust machen - auf Einmischung und Veränderung.

Der AKS hat sich am Rande einer Tagung der Gilde Soziale Arbeit e.V. im Frühjahr 2007 gegründet und besteht seitdem aus zirka 15 bis 20 aktiven kritischen Geistern, die wir alle aus der Sozialarbeit kommen, in ihr arbeiten oder studieren bzw. lehren.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Entwicklungen in der Sozialpolitik und der Sozialen Arbeit in Dresden und in Sachsen zu beobachten. Er äußert sich zu aktuellen Entwicklungen in der Sozialen Arbeit, will die Reflexions- und Kritikfähigkeit seiner Mitglieder weiterentwickeln und den Theorie - Praxis - Dialog fördern. In diesem Dialog sollten der Mensch und die Kritik von Herrschafts- und Machtverhältnissen im Vordergrund stehen. Wenn die Soziale Arbeit nicht einstimmen will in den Chor des kritischen Rationalismus, sich nicht verkriechen will in den akademischen Elfenbeinturm – sind neue Herangehensweisen zu entwickeln.

Wir wollen und werden uns einmischen.
Der Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit Dresden (AKS)

 

 

Veranstaltungsreihe zur Jugendhilfe(teilfach)planung startet

Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Dresden (AKS DD)

"Jugendhilfe(teilfach)planung Dresden - Eine begleitende Diskussionsreihe"

Nachdem das Thema Jugendhilfeplanung in Dresden über viele Jahre brach lag, ist der Forschungsbericht zur Jugendhilfeteilfachplanung, welcher vom apfe-Institut an der EHS Dresden angefertigt wurde, nun im Jugendhilfeausschuss und damit in der Öffentlichkeit angekommen.
Damit stehen Fachkräfte und Politik seit langem wieder vor der Herausforderung und ebenso Chance, eine sinnvolle, aktuelle Jugendhilfeplanung für Dresden zu konzipieren und mitzugestalten. Der AKS Dresden möchte diesen Prozess mit seiner Veranstaltungsreihe aktiv begleiten und einen Beitrag zu transparenter Kommunikation darüber leisten. Allen Fachkräften und Interessierten wird ein Forum geboten, in dem der bisherige Prozess reflektiert, Unsicherheiten und Hoffnungen geäußert, Fragen gestellt, Themen gesetzt und Handlungsoptionen für die Zukunft entwickelt werden können.

u.a. mit Jens Hoffsommer, Bodo Rudolph (Potsdam), Melanie Hörenz, Prof. Dr. Marcus Hußmann, Peter Kühn, Thomas Neumann

08. Mai 2012, 20 - 22 Uhr

14. Juni 2012, 20 - 22 Uhr

18. Juli 2012, 20 - 22 Uhr

...weiter



Vom Sterben der Zukunft: Offener Brief an die Bürgerinnen und Bürger von Dresden

Sehr geehrte Mitmenschen,

diesen Donnerstag, den 15.09.2011, findet die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses Dresden statt (siehe Anhang). An diesem Tag wird hier über die Förderung der Träger der Jugendhilfe in Dresden entschieden. Aufgrund der landes- und stadtweiten Kürzungen der Haushaltsgelder in diesem Bereich, zeichnet sich in diesem Beschluss das bereits begonnene Aussterben der Jugendhilfelandschaft und damit der wichtigsten Bildungslandschaft neben Schule für die jungen Menschen im Alter von 7 bis 18 Jahren und darüber hinaus ab. Sowohl der Jugendhilfeausschuss als auch die Verwaltung des Jugendamtes sind aufgrund der viel zu geringen finanziellen Mittel nicht mehr in der Lage, fachliche Entwicklungen zu steuern, da nicht einmal die vom Land vorgegebenen Fachstandards der Jugendhilfe eingehalten werden können. Fast alle Einrichtungen in Dresden sind schlichtweg unterfinanziert und damit zugleich personell unterbesetzt. Gerade die kleinen Einrichtungen sehen sich mit ihrer Schließung konfrontiert und das Arbeitsfeld der Mobilen Jugendarbeit wird an den Rand gedrängt. Im Gegenzug sprechen die Landes- und Stadtregierungen allerdings davon, etwas für die Zukunft der Bürgerinnen und Bürger zu tun. Doch wie ist das möglich, wenn die Hauptpersonen der Zukunft, also besagte junge Menschen, weder gefördert noch mit ihrer Kritik an der Kürzungspolitik angehört werden?

Um auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen, haben die unten aufgeführten Instanzen einen offenen Brief "Vom Sterben der Zukunft" an die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Dresden verfasst und wir bitten alle, diesen Brief zu lesen und weitere Menschen davon in Kenntnis zu setzen. Weitelesen...

Solidarität mit "Dresden Nazifrei" und anderen

Am 19.02.2011 erfolgte in Dresden eine gewaltsame Durchsuchung  durch ein Sondereinsatzkommando der Polizei. Betroffen war das „Haus der Begegnung“, in welchem sich die Zentrale von „DIE LINKEN. Stadtverband Dresden“, an diesem Tag das Pressebüro des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“ und im Hinterhof das Jugendhaus des Vereines „Roter Baum e.V.“ befindet. Voll ausgerüstete PolizeibeamtInnen stürmten unter Anwendung völlig unverhältnismäßiger Gewalt die Räumlichkeiten. Dabei wurden zahlreiche Sachbeschädigungen verursacht, Menschen festgehalten und in Gewahrsam genommen und anwaltschaftlicher Beistand zum Teil verweigert.

Teilweise räumten das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Dresden Irrtümer ein.

Eine aus Sicht des AKS Dresden, angebrachte und dringend notwendige öffentliche Entschuldigung gegenüber den betroffenen Projekten und Personen gibt es bis jetzt nicht.

Schon während der Demonstrationen... (mehr)

AKS DD erklärt sich solidarisch mit dem AKuBiZ e.V. nach der Ablehnung des Förderpreises

Am 9.11.2010 wurde in der Frauenkirche der "Sächsische Förderpreis für Demokratie" vergeben und das "Alternative Kultur- und Bildungszentrum der Sächsischen Schweiz (AKuBiZ e.V.) lehnte den mit 10.000 Euro dotierten Preis ab. Als Grund dafür gab der AKuBiZ e.V. an, dass er eine "antiextremistische Grundsatzerklärung" unterzeichnen sollte, die ihn u.a. verpflichtet hätte, künftige PartnerInnen auf deren demokratische Grundhaltung zu überprüfen. Außerdem lehnt der Verein ab, dass alle demokratiefördernden Projekte unter extremistischen Generalverdacht gestallt werden.

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden erklärt sich mit dem AKuBiZ e.V. solidarisch und respektiert seine mutige Entscheidung. Außerdem unterstützt der AKS DD die Erlärung des Vereins: www.akubiz.de

Solidartät mit den SozialarbeiterInnen Paraguays

Asunción, die Hauptstadt Paraguays in der Mitte Südamerikas.

Am 29.12.2010 beginnend wurden 90 Arbeiter, vor allem Sozialarbeiter, aus dem „Ministerium für Soziale Aktion“ (SAS) zum 1.1.2011 gekündigt.

Anfang 2010 gründeten Angestellte die Gewerkschaft (SITRASAS) selbiger ausführender sozialer Institution. Das gesamte direktive Komitee der Gewerkschaft befand sich unter den Entlassenen und in der Mehrheit gewerkschaftlich Organisierte, und Sympathisanten.

„Es sind keine vertrauenswürdigen Leute“ wurde als Begründung durch den Minister Isabelino Paredes angegeben, da der Haushalt für die Angestellten vorhanden ist. Es gab keine Auswertung der Arbeit oder Kritik an ihr.

Wir positionieren uns gegen den widerrechtlichen Umgang mit Arbeitsverträgen, und gegen Kürzungen im sozialen Bereich.