Termine:
17. Oktober 2011, 20 Uhr: Wer hat die Macht und was macht die Macht mit der Sozialen Arbeit? Mit Prof. Dr. Fabian Kessl
7. Dezember 2011, 19 Uhr: Soziale Arbeit – Ethik – Sozialrecht. Mit Prof. Dr. Dr. Jochen Fuchs, Prof. Dr. Ulf Liedke, Prof. Dr. Barbara Wolf
28. Februar 2012, 19 Uhr: Wissenschafts- und menschenrechtsbasierte Soziale Arbeit. Mit Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi
jeweils an der ehs Dresden, Dürerstraße 25, 01307 Dresden
Bitte um Spenden
Die Arbeit des AKS kostet Geld. Auch wenn unsere Veranstaltungen grundsätzlich kostenfrei sind, kosten sie natürlich Geld. Wir bitten daher um Spenden.
aktueller Veranstaltungsflyer
empfehlenswerte Fachtagungen:
13.-14. Mai in Stendal: DBSH-Kongress„Sind wir noch zu retten?! – Quo vadis Kinder- und Jugendhilfe?“
16.-17. Mai in Meißen: „Die Zukunft ist Jetzt! Anregungen für ein modernes Marketing der Sozialen Arbeit in der Kinder-und Jugendhilfe“
1.-4. Juni in Bielefeld: Jahrestagung der Gilde Soziale Arbeit: „Soziale Arbeit: Moralische Ökonomie – Ökonomie der Moral“
7.-9. Juni in Stuttgart: Deutscher Kinder- und Jugendhifetag: „Kinder.Jugend.Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potentiale fördern“
17.-18. Juni in Berlin: „AUFSTEHEN – WIDERSPRECHEN – EINMISCHEN! Gemeinsame Wege aus der neosozialen Falle“
2.-26. November in Dresden: DGSA-Tagung: „Diversität & Ungleichheit. Analytische Zugänge und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit“
28.-29. November in Meißen: „Öffentliche Verantwortung für Kinder und Jugendliche“
17.08.2010
Planungen für 2010/2011 haben begonnen
Titel der Veranstaltungsreihe: Aufstehen und Wi(e)dersetzen
Die vergangenen Monate waren geprägt von Aktion und Reaktion zwischen Politik und Sozialer Arbeit im Kontext der „Kürzungswelle“, welche auch zukünftig nicht abzureißen scheint. Demonstrationen, Offene Briefe, Diskussion um fachliche Standards und trägerübergreifende Solidarität, Bündnisgründungen und Aktionskreise.
Dennoch steht die Frage im Raum wo die Profession Soziale Arbeit, PraktikerInnen und AdressatInnen im Feld der aktuellen Entwicklungen denn nun eigentlich stehen und wo wir sein werden, sofern keine Änderung eintritt?!
Wie schätzen PolitikerInnn die Zukunft Sachsens und der sächsischen Bevölkerung im Kontext der Sparmaßnahmen ein? Was wird von uns, den AkteurInnen der Sozialen Arbeit erwartet und wie können wir reagieren? Wie wollen wir mit der Tatsache umgehen, dass Soziale Arbeit zum Beispiel Armut mehr und mehr nur noch verwaltet statt sie aktiv zu bekämpfen. Welche Folgen haben die Sparzwänge einer neoliberalen Sozialpolitik? Was tun wir, wenn wir feststellen müssen, dass gesetzlich verankerte Ansprüche schlicht und ergreifend nicht mehr umgesetzt werden können? Was passiert, wenn AdressatInnen nur noch dann gefördert werden, wenn sie Forderungen erfüllen und nur dann als (noch) lohnend gelten?
Wir müssen uns darüber klar werden auf welchem Weg wir uns befinden und wie wir diesen gestalten wollen! Wollen wir eine autonome und beachtenswerte Profession oder ein standarisiertes Dienstleistungsprodukt sein? Welche Machtstrukturen existieren innerhalb Sozialer Arbeit und wie können wir zu mehr Einfluss kommen. Relativ klar ist das uns in absehbarer Zeit niemand von der oppositionellen Seite mit offenen Armen empfängt, unseren Argumenten Raum gibt und fundierte wissenschaftliche Aspekte aus Sozialer Arbeit und angrenzenden Bezugsdisziplinen aufnimmt und bei weiteren Entscheidungen beachtet. Also müssen wir uns fragen: Wie können wir uns selbst ermächtigen, um ernst genommen und gehört zu werden?
Wir rufen dazu auf Veränderung zu denken und sich klar darüber zu werden wie es um uns steht. Wir rufen auf zu mehr Selbstbewusstsein, wenn sich ein subtiles Gefühl von Frustration einschleicht. Wir fragen, ob die Mehrheit aufstehen, sich widersetzen oder einfach hinsetzen will!
Wir stellen fest: Revolte…die Frage dahinter: Aber wie?
Neben kritischen und interessierten Menschen, die sich hoffentlich nicht entmutigen lassen, werden zu den einzelnen kostenfreien Veranstaltungen Gäste geladen.
Jeder der Lust auf Diskussionen und Antrieb auf dem gemeinsamen „Protestweg“ hat ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf eure Meinungen!
1. Veranstaltung (Oktober): Aufbruch zum Untergang. Sachsen entsolidarisieren. (Moderation Björn Redmann)
- Mögliche Gäste: Annekatrin Klepsch und Martin Dulig und evtl. eine Person die sich mit Zukunftsforschung befasst
- Inhalte: klare Aussagen von OppositionspolitikerInnen was die Sparmaßnahmen der Sächsischen Landesregierung für die Zukunft Sachsens und die sächsische Gesellschaft bedeuten. Welche Erwartungen haben PolitkerInnen an die Soziale Arbeit? Wie kann man reagieren?
2. Veranstaltung (November): Wider der Armut von Morgen (Moderation Mathias Müller)
- Mögliche Gäste: Gerda Holz
- Inhalte: Soziale Arbeit verwaltet Armut, bekämpft sie aber nicht. Wie kann man damit umgehen.
Möglicher Termin: 15. od. 16.11.
3. Veranstaltung (Dezember): Soziale Arbeit in einer kapitalistischen Gesellschaft. Ein schwarzer Blick. (Moderation Walter Schlenzig)
- Mögliche Gäste: Mechthild Seithe
- Inhalte: Beschäftigung mit dem Schwarzbuch Soziale Arbeit
4. Veranstaltung (Januar): Macht mal anders. (Arbeitstitel)(Moderation Sascha Möckel?)
- Mögliche Inhalte: Machtstrukturen und Gewalt in der Sozialen Arbeit.
5. Veranstaltung (Februar): Revolte… Aber wie?! (Moderation Andreas Borchert)
- Mögliche Gäste: Moderatoren der ersten vier Veranstaltungen.
- Inhalte: Sind Demonstrationen zu wenig? Braucht es widerständige Handlungsformen um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen?

