HERZLICHE EINLADUNG:

In seiner 16. Veranstaltungsreihe diskutierte der AKS Dresden mit Praktiker*innen, Hochschulvertreter*innen und Interessierten die Themen Flucht, Migration und Asyl sowie Spannungsfelder Sozialer Arbeit. Im Nachgang entstand das vorliegende Denkpapier. Es dokumentiert begonnene Diskussionen und führt sie zum Teil weiter.

Bitte um Spenden

Die Arbeit des AKS kostet Geld. Auch wenn unsere Veranstaltungen grundsätzlich kostenfrei sind, kosten sie natürlich Geld. Wir bitten daher um Spenden.

Auf dem Laufenden bleiben zur SGB VIII-Reform:

Das SGB VIII bildet die Grundlage jeder Sozialen Arbeit im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe. Entsprechend müssen sich Fachkräfte informieren. Informationen gibt es unter anderem hier:

Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF): kijup-sgbviii-reform.de

AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.: www.afet-ev.de/aktuell/SGB-VIII-Reform/SGB-VIII-Reform.php

IGFH - Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen: https://www.igfh.de/cms/nachrichten/informationen-zur-reform-sgb-viii-%E2%80%93-vorbereitung-eines-neuen-gesetzes-zur-st%C3%A4rkung-von

 

Aufruf und Stellungnahme „Keine Fesseln auf Antrag in der Kinder- und Jugendhilfe!“

Im Aufruf der IGFH (per E-Mail) „Keine Fesseln auf Antrag in der Kinder- und Jugendhilfe!“ heißt es: „im Schatten der Debatten um die Reform des SGB VIII wurde im Bundestag relativ unbemerkt von der Fachöffentlichkeit und ohne Beteiligung der Jugendhilfe ein Gesetzentwurf zur Änderung von § 1631b BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) beschlossen worden, der nun im parlamentarischen Verfahren ist. Mit dem Gesetzesvorhaben soll das unbestreitbar bestehende Problem geregelt werden, dass das Kindschaftsrecht für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Minderjährigen – anders als das Betreuungsrecht für Volljährige – keine gerichtlichen Genehmigungserfordernisse vorsieht und daher in diesem Graubereich freiheitsentziehende Maßnahmen stattfinden. Das klingt zunächst vernünftig. Die Regelungen bedeuten aber auch, dass freiheitsentziehende Maßnahmen grundsätzlich dann zulässig sein sollen, wenn sie „zum Wohl des Kindes, insbesondere zur Abwendung einer erheblichen Selbst- oder Fremdgefährdung, erforderlich“ sind. Der weit gefasste Begriff des Kindeswohls eröffnet das Tor für eine Vielfalt von Fallkonstellationen für freiheitsentziehende Maßnahmen. So erfolgt eine breite Legitimierung, weil sie einen Rahmen vorgibt, innerhalb dessen freiheitsbeschränkenden Maßnahmen zulässig sind. Die IGfH und auch andere Mitstreiter_innen sprechen sich hingegen klar für ein umfassendes Verbot solcher Maßnahmen aus (ausführlicher: siehe Stellungnahme). Die Unterschriftensammlung lief bis 03.04.2017. 

 

Positionspapier des Deutschen Kinderschutzbund zu Geschlossener Unterbringung

Der Deutsche Kinderschutzbund e.V. hat Ende Januar 2015 ein Positionspapier zur Geschlossenen Unterbringung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe verabschiedet. Es ist hier zu finden.

 

Vielfalt ist ihre Stärke! Studie zum unverzichtbaren Wert der Jugendarbeit.

"Der europaweite Vergleich macht deutlich: Jugendarbeit ist ein unverzichtbares Praxisfeld für das gelingende Aufwachsen junger Menschen."

www.jugendhilfeportal.de/eu-jugendstrategie/artikel/eintrag/vielfalt-ist-ihre-staerke-die-kommission-untersucht-den-wert-der-jugendarbeit/

 

Fachpolitische Forderungen zur aktuellen Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland

Eine Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendliche!

Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (UMF) sind qua Gesetz eine reguläre Zielgruppe des Kinder- und Jugendhilfesystems. Viele Bundesländer haben in den letzten Jahren Inobhutnahme-Stellen und Clearinghäuser für UMF geschaffen bzw. ausgebaut, nur bei einigen verbliebenen Ländern fehlt bislang der politische Wille, dass alle Minderjährigen, auch die 16-17-jährigen Jungen, im Rahmen der Jugendhilfe versorgt werden müssen, ganz gleich welcher Nationalität sie angehören. Die bundesweit tätigen Fachverbände für Erziehungshilfen, Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und Evangelischer Erziehungsverband (EREV) fordern daher folgendes:

www.igfh.de/cms/sites/default/files/Fachpolitische%20Forderungen_Unbegleitete%20Minderj%C3%A4hrige%20Fl%C3%BCchtlinge.pdf

www.igfh.de/cms/sites/default/files/Presseerkl%C3%A4rung_Unbegleitete%20minderj%C3%A4hrige%20Fl%C3%BCchtlinge_VERB%C3%84NDE.pdf

 

Ein Gespräch zwischen Timm Kunstreich und Dorothee Bittscheidt