HERZLICHE EINLADUNG:

In seiner 16. Veranstaltungsreihe diskutierte der AKS Dresden mit Praktiker*innen, Hochschulvertreter*innen und Interessierten die Themen Flucht, Migration und Asyl sowie Spannungsfelder Sozialer Arbeit. Im Nachgang entstand das vorliegende Denkpapier. Es dokumentiert begonnene Diskussionen und führt sie zum Teil weiter.

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Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden solidarisiert sich mit den Streikenden im Sozialwesen und unterstützt die Forderungen im Rahmen der Kampagne "Soziale Berufe aufwerten"!

Juni 2015 - Frank Bsirske, Bundesvorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, https://www.soziale-berufe-aufwerten.de/aktuelles/nachrichten/bundesweiter-demotag-am-13-juni-2015/:

"Seit Wochen kämpfen die Beschäftigten der sozialen und erzieherischen Berufe für die längst überfällige Aufwertung ihrer wertvollen und anspruchsvollen Arbeit in Kitas, in sozialen Brennpunkten, Anlauf- und Beratungsstellen sowie in Behinderteneinrichtungen. Die Anforderungen und Erwartungen an die Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Mehr bezahlt wird deswegen aber noch lange nicht. Das muss sich ändern! Für eine Aufwertung haben pädagogische Fachkräfte in Kitas, Sozialarbeiter und Beschäftigte aus der Behindertenhilfe gestreikt.

Auch erneute Verhandlungen blieben ohne Ergebnis. Beide Seiten haben daraufhin die Schlichtung angerufen, um nichts unversucht zu lassen – zumal keine Seite sich vorwerfen lassen will, angesichts der Belastungen für die Eltern nicht alles unternommen zu haben, doch noch zu einer Einigung zu kommen. Jetzt wird viel von den Schlichtern und ihrer Empfehlung abhängen.

Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst finden für ihren Kampf um Anerkennung ihrer Arbeit größte Unterstützung: 69 Prozent der Bevölkerung haben aktuellen Umfragen zufolge Verständnis für die Streikenden. Viele sehen: Eine Aufwertung dieser sozialen Berufe ist überfällig."

 

Mai 2015 - Die Mitglieder der Münchner AG Sozialdienst / ver.di München & Region, https://muenchen.verdi.de/themen/sue/sd:

„In der laufenden Aufwertungskampagne liegt viel Potential, historisch könnte es auch für den Sozialdienst die Stunde der Arbeitskampf-Emanzipation bedeuten. Der TVöD mit seinem SuE ist immer noch einer der größten Tarifverträge. Wir SozialpädagogInnen arbeiten an unterschiedlichen Schnittstellen für diese Gesellschaft, um den sozialen Frieden zu sichern und die Teilhabe am Leben zu unterstützen. Dies ist nicht wenig, zu wenig ist aber der Respekt der Arbeitgeber vor unserer Arbeit, „unserem“ Klientel und unserer Bezahlung.“ (https://muenchen.verdi.de/themen/sue/sd)

Aus der Erfahrung wissen wir, dass sich freie und kirchliche Träger am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes orientieren. Es geht somit um eine grundsätzliche gesellschaftliche Aufwertung unserer Profession. [...]

Was können Sie / Was könnt Ihr tun:

• Fachpolitische, wissenschaftliche Vereinigungen können in der Öffentlichkeit eine Lobby für die Aufwertung herstellen, nehmt über die Hochschule Kontakt zu ihnen auf.

• Nehmt Kontakt mit den Streikenden vor Ort auf. Fragt bei ver.di vor Ort wie ihr euch solidarisch einbringen könnt.

• Sammelt Unterschriften von UnterstützerInnen (https://www.soziale-berufe-aufwerten.de/w/files/medien/03/formular_unterstuetzer-unterschriftenliste.pdf).

• Teilt deutlich Eure Meinung VertreterInnen aus Medien und Politik mit (z.B über Leserbriefe, Gespräche mit den sozialpolitischen SprecherInnen im Stadtrat und: https://www.soziale-berufe-aufwerten.de/unterstuetzen/unterstuetzen/

Danke für Ihre und eure Unterstützung!"

Stellungnahme der Hamburger HochschulmitarbeiterInnen zum aktuellen Streik im Sozialwesen: