In seiner 16. Veranstaltungsreihe diskutierte der AKS Dresden mit Praktiker*innen, Hochschulvertreter*innen und Interessierten die Themen Flucht, Migration und Asyl sowie Spannungsfelder Sozialer Arbeit. Im Nachgang entstand das vorliegende Denkpapier. Es dokumentiert begonnene Diskussionen und führt sie zum Teil weiter.

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25. bis 27. Mai 2017 "Zurück in die Zukunft einer Offensiven Jugendhilfe?" - 77. Jahrestagung der Gilde Soziale Arbeit

HERZLICHE EINLADUNG zu einer Tagung, die sich mit der Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe beschäftigt.

U.a. mit Beiträgen von Holger Ziegler (Uni Bielefeld), Maria Bitzan (HS Esslingen), Reinhard Wiesner (FU Berlin), Frank Bettinger (HS Fresenius), Susanne Maurer (Uni Marburg), Marie-Luise Conen (Berlin), Timm Kunstreich (Rauhes Haus Hamburg), Reinhold Schone (FH Münster), Fabian Kessl (Uni Duisburg-Essen), Ullrich Gintzel (ehs Dresden) und weitere...

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg_innen,

wir laden ein zu einer dreitägigen bundesweiten Fachtagung Ende Mai in Bielefeld.

Zum Inhalt: Die Kinder- und Jugendhilfe kann einerseits auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte des Wachstums, der Differenzierung und Qualifizierung sozialpädagogischer Angebote in den letzten 25 Jahren blicken. Gleichzeitig scheint sie ihre Funktion der Gewährleistung von guten Bedingungen des Aufwachsens und der Bereitstellung ausreichender und qualifizierter Angebote für junge Menschen und deren Familien immer weniger zu erfüllen.

Jugendhilfe steht derzeit zwischen ökonomischen Zwängen und politischen Zuschreibungen und wirkt eher als Spielball diffuser Interessensgruppen denn als selbstbewusste Akteurin. So können auch die Entwürfe für die stark diskutierte Novellierung des SGB VIII kritisch gelesen werden - als eine Abschaffung zeitgemäßer Sozialpädagogik.

Die Gilde will auf der Jahrestagung die Zukunft einer Offensiven Jugendhilfe in den Blick nehmen. Dabei wird bewusst auf den Diskurs um die Zukunft der Jugendhilfe im demokratischen Aufbruch der 1970er Jahre Bezug genommen. Offensive Jugendhilfe wird insoweit verstanden als ein an den Lebensinteressen von Kindern, Jugendlichen und Familien konsequent ausgerichtetes gesellschaftliches Unterstützungssystem, das dem Anspruch der Wahrnehmung öffentlicher Verantwortung für das Aufwachsen aller Kindern und Jugendlichen genügt. 

Vier Schwerpunkte strukturieren das Programm der Jahrestagung:

• Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen – Offensive Jugendhilfe als Deutungsrahmen für die Entwicklung des Jugendhilfesystems

• Der Kampf um die Deutungshoheit in Jugendhilfe und Gesellschaft

• Flüchten oder Standhalten

• Strategien einer Offensiven Jugendhilfe

Datum: 25. Bis 27. Mai 2017 in Bielefeld / Sennestadt, Haus Neuland

Kosten: für Tagung, Unterkunft und Verpflegung ab 99,- Euro (Studierende) bzw. 157,- Euro

Flyer: wordpress.gilde-soziale-arbeit.de/wp-content/uploads/2017/01/Gilde-JT-2017-Flyer.pdf

Anmeldung ab sofort unter: https://www.haus-neuland.de/de/seminare/seminarbuchung/seminarsuche/seminare/18828.html

Was ist die Gilde Soziale Arbeit? In der Gilde Soziale Arbeit e.V. arbeiten Frauen und Männer aus der Praxis, Lehre und Wissenschaft zusammen, die sich der Sozialen Arbeit verpflichtet wissen. Die Gilde wurde 1925 gegründet. Damals schlossen sich erstmals in Deutschland sozial engagierte Frauen und Männer zusammen, um Pläne und Initiativen zu unterstützen, die versuchten den Teufelskreis von wirtschaftlichen und sozialen Notständen zu durchbrechen. Dieser Tradition einer fortschrittlichen Sozialarbeit und Sozialpädagogik fühlen sich die Mitglieder nach wie vor verpflichtet. Weitere

Infos: www.gilde-soziale-arbeit.de oder https://de.wikipedia.org/wiki/Gilde_Soziale_Arbeit

Wir würden uns freuen, Sie bei der Jahrestagung 2017 begrüßen zu dürfen!

Mit solidarischen Grüßen

Gilde Soziale Arbeit e.V.

 

 

"Dresden verwandelt sich. Jede Stadt tut das ständig, doch meist verläuft diese Verwandlung so langsam, dass sie die Stadtbewohner kaum bemerken. Doch im Angesicht der Krisen der Welt sehen wir es als nötig an, den Wandel sichtbar zu machen, ihn noch bewusster zu gestalten und den Wandel für möglichst viele Menschen dieser Stadt greifbar zu machen. Dabei ist Veränderung für Dresden nichts Neues und hunderte Initiativen, Vereine, Unternehmer und Menschen wie du und ich verändern sie tagtäglich und oft seit vielen Jahren. Die neue Qualität, die "Dresden im Wandel" einbringen will ist: zu zeigen, wieviel in dieser Stadt bereits vor sich geht, dem Wandel eine Richtung zu geben: Mit einer Vision von Dresden in der Zukunft."