HERZLICHE EINLADUNG:

In seiner 16. Veranstaltungsreihe diskutierte der AKS Dresden mit Praktiker*innen, Hochschulvertreter*innen und Interessierten die Themen Flucht, Migration und Asyl sowie Spannungsfelder Sozialer Arbeit. Im Nachgang entstand das vorliegende Denkpapier. Es dokumentiert begonnene Diskussionen und führt sie zum Teil weiter.

Bitte um Spenden

Die Arbeit des AKS kostet Geld. Auch wenn unsere Veranstaltungen grundsätzlich kostenfrei sind, kosten sie natürlich Geld. Wir bitten daher um Spenden.

Im Sommersemester 2017 gab es vom AKS Dresden keine Veranstaltungsreihe.

Dennoch sind wir aktiv. So planten wir zum Beispiel eine Jubiläumsveranstaltung im Herbst 2017 (Der AKS Dresden wird 10 Jahre alt), wir fuhren im Mai gemeinsam zur Gilde-Jahrestagung (wer sich anschließen will, ist sehr herzlich eingeladen!) und wir haben im April einen Workshop auf den wunderbar organisierten Kritischen Einführungstagen mitorganisiert (http://www.kreta-dresden.org/).

 

Audio-Rückblick 16. Veranstaltungsreihe

1. Dezember 2015, 19-21Uhr: Ankommen und Leben von Menschen mit Fluchterfahrung in „sächsischen Verhältnissen“, Heidi Hemmann; Danilo Starostra (Kulturbüro Sachsen e.V.), Moderation: Johannes Reuter

Zum Audiomitschnitt Teil 1

Zum Audiomitschnitt Teil 2

 

Audio Rückblick 14. Veranstaltungsreihe

04. Dezember 2014, 19-21 Uhr: Soziale Arbeit und die Geschlechterfrage, Prof. Dr. Gudrun Ehlert (Hochschule Mittweida), Moderation: Matthias Müller

Zum Audio-Mitschnitt

10. Dezember 2014, 19-21 Uhr: Nietzsche vs. Nussbaum & Co. Kritische Sozialpädagogik als Wissenschaft vom 'richtigen Leben' statt vom 'guten Leben im Gespräch mit Prof. Dr. phil. habil. Christian Niemeyer (TU Dresden), Moderation: Stefan Seibert

Zum Audio-Mitschnitt

20. Januar 2015, 19 -21 Uhr: Funktionsbestimmungen Sozialer Arbeit, Prof. Dr. Friedhelm Peters (Erfurt), Moderation: Björn Redmann

Zum Audio-Mitschnitt

 

Audio-Rückblick 13. Veranstaltungsreihe

Einzellinks zu den Audios der letzten Veranstaltungsreihe:

2. Veranstaltung: Soziale Arbeit als Regierung - wider Willen? 27.05.2014, 19-21Uhr mit Prof. Dr. Susanne Maurer (Uni Marburg), Moderation: Christiane Löffler

Zum Audio-Mitschnitt

3. Veranstaltung: "Konservativ - Kritisch - Paternalistisch? Über die Bedeutung von Haltungen Sozialarbeitender. 27.06.2014, 19-21Uhr mit Prof. Dr. Holger Ziegler (Uni Bielefeld), Moderation: Björn Redmann

Zum Audio-Mitschnitt

 

 

Berichtenswertes aus 2013 und älter:

Rückblick 1. AKS-Regionalgruppen-Treffen 15.-16.11.2013 in Bremen

Am 15. und 16. November trafen sich in Bremen Menschen aus fast allen Arbeitskreisen Kritische Soziale Arbeit in der BRD zum Aufbau eines Netzwerkes der AKS´e. Aus zehn Städten/Regionen reisten über 40 Menschen an, so auch der Dresdner AKS, für den Björn Redmann teilnahm. Es war das erste Treffen dieser Art. Daher standen das Kennenlernen und der Austausch im Vordergrund. Es wurde klar, dass die einzelnen AKS unterschiedlich arbeiten - mancherorts stehen Wissenschaftler_innen und Parktiker_innen an der Spitze der Entwicklung, andernorts sind es Studierende. An einigen Hochschulstandorten sind die AKS an den Hochschulen etabliert, andernorts (z.B. in Rostock) geht es ganz ohne Uni oder Hochschule. Mancherorts werden Bündnisse und praktische Aktivität gepflegt, andernorts ist es die fachliche Diskussion. Manche treffen sich monatlich, andere nur einmal im Jahr. Vereinbart wurde, ein paar Stichworte zu erarbeiten, was die einzelnen AKS verbindet. Es gibt nämlich ein Interesse von außen zu verstehen, was hinter den AKS steht (z.B. Zeitschrift Widersprüche 128, S. 95 ff.). Außerdem soll über gemeinsame Veranstaltungen nachgedacht werden (z.B. Tagung in Kiel im Mai des nächsten Jahres). Die AKS bauen einen Mailverteiler auf und wollen sich jährlich treffen. Das nächste Treffen wird im November 2014 in Hannover stattfinden. Ein gemeinsames Buchprojekt in der Reihe "Perspektiven Kritischer Sozialer Arbeit" soll erarbeitet werden.

Die Veranstaltung "Ein gutes Leben" am 12.11.2013 im Riesa e.V. drehte sich inhaltlich um Konsum und Essen und eine Vorstellung von einem guten Leben. Es war gut besucht - 80 Menschen waren anwesend. Es wurde diskutiert im World-Cafe. Die Methode "Slam" war eine neue Form der Diskussion. Es wird geplant, die Veranstaltung zu wiederholen. Für den AKS war Nicole Schumann aktiv, für die ehs Uwe Hirschfeld.

Erster Slam der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und des AKS Dresden erfolgreich

Das Gute Leben! Ein Phylosophie Slam für alle - am 12.11.2013 in der Motorenhalle in Dresden

Was ist gutes Leben? Dieser Frage widmete sich am 12. November unser Philosophy Slam (Eine gemeinsame Veranstaltung des AK kritische Soziale Arbeit, der Hochschulgruppe Lux Dresden und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen) in der Motorenhalle des Riese Efau. Sechs SlamerInnen, ein wissenschaftliches ModeratorInnenteam und über 50 TeilnehmerInnen gingen gemeinsam auf Spurensuche. Zunächst stellten die SlamerInnen ihre Vision des guten Lebens vor. Erlaubt war alles. Das spiegelte sich in den bunten Vorträgen, in denen mal nachdenklich, dann humoristisch bis hin zum Singen Rio Reißer Songs, die persönliche Idee der SlamerInnen vom guten Leben diskutiert wurde.

Wie vielfältig die Visionen des guten Lebens sind, zeigte sich nicht nur in den Beiträgen der SlamerInnen, sondern vor allem in den anschließenden World Cafés, indem sich die TeilnehmerInnen gemeinsam mit den ModeratorInnen noch einmal ganz konkret den in den Slams aufgeworfenen Fragestellungen widmeten. So bedeutete für die Einen wirklich gutes Leben politischer Wandel, als vor allem kollektive Aufgabe einer Gesellschaft. Für Andere ist dies eng verknüpft mit der Möglichkeit individueller Selbstverwirklichung. Ganz besonders intensiv wurden konkrete Vorstellungen einer gesellschaftspolitischen Veränderung diskutiert.

Wir haben uns sehr über die spannenden Diskussionen und die zahlreichen TeilnehmerInnen gefreut, die gemeinsam mit uns ihre Visionen geteilt haben. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei den SlamerInnen für die spannenden Beiträge.

Übrigens: Eine Fortsetzung soll es ebenfalls geben. In einer Folgeveranstaltung wollen wir herausfinden, wie und ob man die im Slam erarbeiteten Gedanken, Ideen und Visionen zusammenführen und daraus gemeinsame Handlungsstrategien entwickeln kann.

Hier sind alle Slams im Video:

www.sachsen.rosalux.de/news/40091/erster-slam-der-rosa-luxemburg-stiftung-sachsen-erfolgreich.html

Slambeitrag: Stefanie Götze

Slambeitrag: Werner Jahn

Slambeitrag: Melanie Forker

Slambeitrag: Uwe Schnabel

Slambeitrag: Jacob Grasemann

Slambeitrag: Wolf Meyer

Haasenburg und andere: Einsperren auf immer neuen alten Wegen

Geschlossene Unterbringung ist immer noch eine zu selbstverständliche Praxis von hilflosen SozialarbeiterInnen in der Jugendhilfe. Mädchen und Jungen mit Problemen und in Krisen wird nicht geholfen, bessere Lebensformen und konstruktivere Verhaltensweisen zu erlernen. Sie werden weggesperrt.

Dieser Skandal wird gerade wieder einmal in Hamburg aufgedeckt. Nachdem dort vor einigen Jahren das landeseigene Heim der geschlossenen Unterbringung wegen unhaltbarer Zustände geschlossen werden musste, bringt die Jugendbehörde die besonders auffälligen Kinder in der Haasenburg in Brandenburg unter. Möglicherweise müssen auch wir in Sachsen wieder kritischer und genauer hinschauen, ob und wo die „schwierigen“ Mädchen und Jungen weggesperrt werden.

MATERIALIEN:

ein aktueller TAZ-Artikel, der gerade ziemliche Wellen schlägt:
www.taz.de/Kinderheim-in-Brndenburg/!118139/

eine Petition zur Schließung der Haasenburg: https://www.openpetition.de/petition/bestaetigen/sofortige-schliessung-aller-kinderheime-der-haasenburg

eine Petition gegen geschlossene Unterbringung: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-das-recht-in-freiheit-erzogen-zu-werden-abschaffung-der-geschlossenen-unterbringung

die Langfassung der Petition der IGFH:

www.igfh.de/sites/default/files/GU-Petititon-Langfassung.pdf

Vom Sterben der Zukunft: Offener Brief an die Bürgerinnen und Bürger von Dresden

Sehr geehrte Mitmenschen,

diesen Donnerstag, den 15.09.2011, findet die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses Dresden statt (siehe Anhang). An diesem Tag wird hier über die Förderung der Träger der Jugendhilfe in Dresden entschieden. Aufgrund der landes- und stadtweiten Kürzungen der Haushaltsgelder in diesem Bereich, zeichnet sich in diesem Beschluss das bereits begonnene Aussterben der Jugendhilfelandschaft und damit der wichtigsten Bildungslandschaft neben Schule für die jungen Menschen im Alter von 7 bis 18 Jahren und darüber hinaus ab. Sowohl der Jugendhilfeausschuss als auch die Verwaltung des Jugendamtes sind aufgrund der viel zu geringen finanziellen Mittel nicht mehr in der Lage, fachliche Entwicklungen zu steuern, da nicht einmal die vom Land vorgegebenen Fachstandards der Jugendhilfe eingehalten werden können. Fast alle Einrichtungen in Dresden sind schlichtweg unterfinanziert und damit zugleich personell unterbesetzt. Gerade die kleinen Einrichtungen sehen sich mit ihrer Schließung konfrontiert und das Arbeitsfeld der Mobilen Jugendarbeit wird an den Rand gedrängt. Im Gegenzug sprechen die Landes- und Stadtregierungen allerdings davon, etwas für die Zukunft der Bürgerinnen und Bürger zu tun. Doch wie ist das möglich, wenn die Hauptpersonen der Zukunft, also besagte junge Menschen, weder gefördert noch mit ihrer Kritik an der Kürzungspolitik angehört werden?

Um auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen, haben die unten aufgeführten Instanzen einen offenen Brief "Vom Sterben der Zukunft" an die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Dresden verfasst und wir bitten alle, diesen Brief zu lesen und weitere Menschen davon in Kenntnis zu setzen. Weitelesen...

Solidarität mit "Dresden Nazifrei" und anderen

Am 19.02.2011 erfolgte in Dresden eine gewaltsame Durchsuchung  durch ein Sondereinsatzkommando der Polizei. Betroffen war das „Haus der Begegnung“, in welchem sich die Zentrale von „DIE LINKEN. Stadtverband Dresden“, an diesem Tag das Pressebüro des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“ und im Hinterhof das Jugendhaus des Vereines „Roter Baum e.V.“ befindet. Voll ausgerüstete PolizeibeamtInnen stürmten unter Anwendung völlig unverhältnismäßiger Gewalt die Räumlichkeiten. Dabei wurden zahlreiche Sachbeschädigungen verursacht, Menschen festgehalten und in Gewahrsam genommen und anwaltschaftlicher Beistand zum Teil verweigert.

Teilweise räumten das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Dresden Irrtümer ein.

Eine aus Sicht des AKS Dresden, angebrachte und dringend notwendige öffentliche Entschuldigung gegenüber den betroffenen Projekten und Personen gibt es bis jetzt nicht.

Schon während der Demonstrationen... (mehr)

AKS DD erklärt sich solidarisch mit dem AKuBiZ e.V. nach der Ablehnung des Förderpreises

Am 9.11.2010 wurde in der Frauenkirche der "Sächsische Förderpreis für Demokratie" vergeben und das "Alternative Kultur- und Bildungszentrum der Sächsischen Schweiz (AKuBiZ e.V.) lehnte den mit 10.000 Euro dotierten Preis ab. Als Grund dafür gab der AKuBiZ e.V. an, dass er eine "antiextremistische Grundsatzerklärung" unterzeichnen sollte, die ihn u.a. verpflichtet hätte, künftige PartnerInnen auf deren demokratische Grundhaltung zu überprüfen. Außerdem lehnt der Verein ab, dass alle demokratiefördernden Projekte unter extremistischen Generalverdacht gestallt werden.

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden erklärt sich mit dem AKuBiZ e.V. solidarisch und respektiert seine mutige Entscheidung. Außerdem unterstützt der AKS DD die Erlärung des Vereins: www.akubiz.de

Solidartät mit den SozialarbeiterInnen Paraguays

Asunción, die Hauptstadt Paraguays in der Mitte Südamerikas.

Am 29.12.2010 beginnend wurden 90 Arbeiter, vor allem Sozialarbeiter, aus dem „Ministerium für Soziale Aktion“ (SAS) zum 1.1.2011 gekündigt.

Anfang 2010 gründeten Angestellte die Gewerkschaft (SITRASAS) selbiger ausführender sozialer Institution. Das gesamte direktive Komitee der Gewerkschaft befand sich unter den Entlassenen und in der Mehrheit gewerkschaftlich Organisierte, und Sympathisanten.

„Es sind keine vertrauenswürdigen Leute“ wurde als Begründung durch den Minister Isabelino Paredes angegeben, da der Haushalt für die Angestellten vorhanden ist. Es gab keine Auswertung der Arbeit oder Kritik an ihr.

Wir positionieren uns gegen den widerrechtlichen Umgang mit Arbeitsverträgen, und gegen Kürzungen im sozialen Bereich.