Herzlich willkommen auf den Seiten des Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit (AKS) Dresden. Auf den folgenden Seiten will der Arbeitskreis Einblick geben in seine Haltungen und Positionen, seine Arbeit und seine Planungen, will einladen und Lust machen - auf Einmischung und Veränderung.

Der AKS hat sich am Rande einer Tagung der Gilde Soziale Arbeit e.V. im Frühjahr 2007 gegründet und besteht seitdem aus zirka 15 bis 20 aktiven kritischen Geistern, die wir alle aus der Sozialarbeit kommen, in ihr arbeiten oder studieren bzw. lehren.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Entwicklungen in der Sozialpolitik und der Sozialen Arbeit in Dresden und in Sachsen zu beobachten. Er äußert sich zu aktuellen Entwicklungen in der Sozialen Arbeit, will die Reflexions- und Kritikfähigkeit seiner Mitglieder weiterentwickeln und den Theorie - Praxis - Dialog fördern. In diesem Dialog sollten der Mensch und die Kritik von Herrschafts- und Machtverhältnissen im Vordergrund stehen. Wenn die Soziale Arbeit nicht einstimmen will in den Chor des kritischen Rationalismus, sich nicht verkriechen will in den akademischen Elfenbeinturm – sind neue Herangehensweisen zu entwickeln.

Wir wollen und werden uns einmischen.
Der Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit Dresden (AKS)

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Veranstaltungsreihe startet:
Die Haltung der Sozialen Arbeit in der Krise

15. April 2010, 19 Uhr
Das Gemeinwesen in der Krise?
Christian Avenarius, Oberstaatsanwalt Dresden
Wolfgang Müller, Quartiermanagement Gorbitz

4. Mai 2010, 19 Uhr
Jugendarbeit in der Krise
Prof. Dr. Hans Thiersch
(in Zusammenarbeit mit Kommunalpolitisches Forum Sachsen e.V.)
Achtung anderer Ort: Semperstraße 2 a, 01069 Dresden
1. Juni 2010, 19 Uhr
Wider die Untertanenfabrik - Hochschule als Lernfeld für Widerständigkeit aus Haltung?
u.a. Mit Prof. Dr. Ralf Evers, Rektor der ehs
22. Juni 2010, 19 Uhr
"Solidarität und Ethik in der Krise"
Carsten Schöne, DBSH
6. Juli 2010, 19 Uhr
„Strategien in der Krise“
N.N., Rechtshilfefond Berlin e.V.
alle Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung zu besuchen: Evang. Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (ehs), Wiener Straße 58, 01069 Dresden (4. Mai: Semperstraße 2 a)

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In Sachsen sind dramatische Kürzungen in der Jugend- und Sozialarbeit beschlossen. Es geht um 14 Millionen Euro im laufenden Jahr. Weitere Infos unter:

http://jugend-ist-mehr-wert.de/

http://www.kjrs-online.de/

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Flyer FachtagFachtagung "Super-Nanny oder Soziale Arbeit? Zum Umgang mit Medialer Inszenierung Sozialer Arbeit" mit Prof. Dr. Hans Thiersch und Dr. Anna Stach, u.a.

Soziale Arbeit ist angewiesen auf Öffentlichkeit. Das Bild, das sich Menschen von den helfenden Berufen machen, ist entscheidend für die Frage, ob sie sich im Bedarfsfalle Hilfe suchen und welche Hilfeformen sie ansprechen. Damit ist aber auch deutlich, dass Soziale Arbeit von der Form, in der sie medial inszeniert wird, abhängig ist. Formate wie "Super-Nanny", "Jugendcoach", "Deutschland - Deine Teenies" oder "Nicht von schlechten Eltern" prägen ganz erheblich das Bild, dass sich Menschen von sozialer Arbeit machen. Dieser Fachtag soll die MedienmacherInnen und SozialarbeiterInnen zusammenbringen und die Qualität und Auswirkungen der Formate diskutieren. Dabei soll auch diskutiert werden, ob sich durch die mediale Inszenierung die Soziale Arbeit selbst schon verändert. Letztlich sollen Kriterien von den TagungsteilnehmerInnen entwickelt werden, an denen sich die Öffentlichkeitsarbeit Sozialer Träger orientieren kann, die gleichermaßen skandalisieren kann, aber auf öffentliche Inszenierung verzichtet. Weitere Informationen und Anmeldung unter Fachtagung

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Neues Positionspapier erarbeitet

Im Zuge der Auseinandersetzungen im Arbeitskreis ist ein neues Positionspapier entstanden, das zur Neuausrichtung der Jugendarbeit in Dresden und in Sachsen beitragen soll. Überschrieben ist es mit "Welche Jugendarbeit machen wir eigentlich? Appell des Dresdner AKS an Jugendarbeiter/-innen und Träger der Jugendarbeit" und es enthält einige klare Orientierungen für Träger der Jugendarbeit und für jede/n einzelne/n JugendarbeiterIn. Darunter sind Forderungen nach einer verstärkten sozialräumlichen Arbeit, nach gewerkschaftlicher und berufständischer Arbeit und Mitarbeit, nach einer verstärkten Perspektive für nicht-deutsche Kinder und Jugendliche, nach der Einhaltung von Fachstandards, nach einer zu erneuernden gemeinsamen Verantwortung des/der einzelnen JugendarbeitIn gemeinsam mit den öffentlichen und freien Trägern sowie einer durchgängige politischen Perspektive aller Jugendarbeit.

Das Postionspapier ist hier nachzulesen.

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Positionspapier "Hilfe zur Erziehung in Würde und Freiheit - Gegen geschlossene Unterbringung in Sachsen" - 94 Personen und Einrichtungen haben schon unterzeichnet!

Auszug aus dem Positionspapier: "Mit dem Positionspapier wollen die beteiligten Personen und Institutionen dafür argumentieren und werben – in Sachsen und darüber hinaus – auf die Geschlossene Unterbringung zu verzichten und Hilfe zur Erziehung für Mädchen und Jungen in Würde und Freiheit zu verwirklichen."

unterzeichnen jetzt!

ErstunterzeichnerInnen:

Prof. Ullrich Gintzel, ehs Dresden; Silke Kultscher, Diakonisches Werk - Stadtmission Dresden e.V.; Hartmut Mann, Der PARITÄTISCHE Sachsen; Dr. Gisela Ulrich, Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Sachsen; Theo Boomgarden, Outlaw gGmbH; Reinhard Glatzel, Outlaw gGmbH; Matthias Müller, Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden; Andreas Borchert, Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden; Björn Redmann, Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden; Prof. Dr. Uwe Hirschfeld, ehs Dresden; Anja Stephan, Geschäftsführerin Jugendverein "Roter Baum" e.V. , Mitglied im LJHA Sachsen; Marco Süßmitt, Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit  Dresden ; Walter Schlenzig, Student ehs Dresden; Prof. Dr. Ralf Vollbrecht, TU Dresden ; Christiane Löffler, Studentin ehs Dresden; Prof. Dr. peter Schütt, Hochschule Mittwieda, FB Soziale Arbeit; Carsten Schöne, Bildung & Beratung für die Soziale Arbeit, Dresden; Martin Rudolph, TU Dresden, Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaft; Madeleine Klotz, Studentin der ehs Dresden; Annekatrin Klepsch, Geschäftsführerin "Roter Baum" e.V., Mitglied im Vorstand des Stadtjugendring Dresden e.V., Stadträtin DIE LINKE; Dr. phil. Simone Menz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, TU Dresden; Uwe Schaarschmidt, DIE LINKE Dresden, Pressesprecher; Claudia Jobst, Stadträtin in Radebeul; Kreisrätin in Meißen (Mitglied im JHA); Hans-Jürgen Muskulus, Stadtrat in Dresden, Vors. DIE LINKE.Dresden; Christian Mädle; Linda Walewski, Studentin der Sozialen Arbeit an der Hochschule Zittau/Görlitz; Eckard Mann Geschäftsführer, Radebeuler Sozialprojekte gGmbH; Prof. Dr. Herbert Effinger, Prorektor, ehs Dresden; Frank Mütterlein, Geschäftsführer Sächsische Landjugend e.V.; Ulrike Vollhardt, Bereichsleiterin, Outlaw gGmbH; Prof. Dr. Dr. Günter Zurhorst, Hochschule Mittweida/Rosswein; Dipl.-Psych. Stefan Höring, Deutscher Kinderschutzbund OV Dresden e.V.; Thomas Schwabe,  Familienhelfer und Casemanager - Outlaw gGmbH, Flexi Team Dresden Neustadt; Kathrin Börrnert, Sozialpädagogin - Outlaw gGmbH, Flexi Team Dresden Neustadt; Bärbel Götze, Heilpädagogin - Outlaw gGmbH, Flexi Team Dresden Neustadt; Matin Türcke, Student der Sozialen Arbeit - EHS Dresden; Leif Hauswald, Diplom-Pädagoge Fachrichtung Erziehungswissenschaften/Sozialpädagogik, Outlaw gGmbH, Flexi-Hilfen, Louisenstraße 95, 01099 Dresden; René Boitz Geschäftsführer FAIRbund e.V.; Andreas Rösch,  Dipl. Sozialpädagoge, Fachteam der evangelischen Ehe-, Lebens- und Familienberatung, Erziehungsberatung und Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung Dresden; C. Gräser, Herbie e.V. Leipzig; Ch. Köhler, Herbie e.V. Leipzig; Stephanie Huhn, Studentin ehs Dresden; Treberhilfe Dresden e.V.
Dr. Katrin Merker, Geschäftsführerin, Kinderland-Sachsen e.V.; Gundolf Schulz, Fachberater Jugendhilfe, Kinderland-Sachsen e.V.; Christine Zippel - Geschäfstführerin FAB e.V., Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss; Jens Springer - Leiter Jugendhilfezentrum FAB e.V.; Steffen Lachmann, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Jugendamt / Jugendförderung
; Jens Luxath; Jugendhausleiter des "Roter Baum"e.V.; Stefan Müller-Teusler, Staatliche Studienakademie Breitenbrunn; Anja Remisch, Sozialpädagogin; Stefanie Bobe, Sozialpädagogin; Sabine Friedel; Vorsitzende SPD Dresden; Jugendverein Roter Baum e.V.; SOFA 9; Andreas Weigel, Geschäftsführer; für das JugendSozialwerk Nordhausen e.V.; Oliver Mäser, Diakonie Sachsen, Jugendhilfereferent; Marion Westermayer Leiterin des Stadtteilzentrums Emmers-Dresden Outlaw gGmbH; Norbert Waldhelm, Referent für Jugendhilfe, Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e.V., stellv. Mitglied im sächsischen Landesjugendhilfeausschuss ; Prof. Dr. Christian von Wolffersdorff, Uni Leipzig...
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Vergangene Veranstaltungen

3. November 2009, 19 Uhr: Soziale Arbeit und Asyl. Einführung und Überblick über Lebenslagen
Hanna Stoll, Ausländerrat Dresden

1. Dezember 2009, 19 Uhr: Raumaneignung junger Menschen mit Migrationshintergrund

5. Januar 2010, 19 Uhr: Sprache als Ausschluss
Prof. Dr. Harald Wagner (EHS Dresden, sofi)

12. Januar 2010, 19 Uhr: Soziale Arbeit schließt aus

2. Februar 2010, 19 Uhr: Soziale Arbeit für oder wider das System? Positionen für eine neue soziale Arbeit
Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden

07. April 2009 um 19 Uhr: Jugendarbeit unter sich verschlechternden Bedingungen
Hartmut Mann, Mitglied der Kommission des Dritten Sächsischen Jugendberichts

05. Mai 2009 um 19 Uhr: Bildungsoptimismus ade!? - Zur Ausbildungssituation junger Menschen in Sachsen
Prof. Dr. Uwe Hirschfeld, ehs Dresden

02.Juni 2009 um 19 Uhr: Jugendarbeit ohne Kapital und Rückgrat
Prof. Dr. Heide Funk, Hochschule Mittweida

07. Juli 2009 um 19 Uhr: Das Politische an der Jugendarbeit
Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden


Alle Veranstaltungen finden an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (Wiener Straße 58, 01219 Dresden) statt. Wir danken für die Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V.

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Forderungskatalog an die/den neuen BürgermeisterIn des AKS DD un 110 weiteren SozialarbeiterInnen sowie Vereinen und Verbänden übergeben

Forderungskatalog

In Vorbereitung auf die Wahl zum/zur neuen BürgermeisterIn in Dresden am 8. Juni 2008 haben SozialarbeiterInnen aus Dresden gemeinsam formuliert, was eine neue Person an der Spitze der Verwaltung tun sollte, um Dresden sozialer und gerechter zu gestalten und bestehende Ungerechtigkeiten abzuschaffen. Dieser Forderungskatalog ist hier nachlesbar. Es haben diesen Katalog 102 Menschen und 8 Vereine unterzeichnet. Der AKS Dresden hat diesen Katalog den KandidatInnen übergeben und hofft nach dem 8. Juni auf Gespräche über die Umsetzung der geforderten Maßnahmen.

Sie wollen den Forderungskatalog auch unterzeichnen? --> Hier unterzeichnen
Forderungskatalog herunterladen --> Hier
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Veranstaltungsreihe "Kritische Soziale Arbeit Dresden" sehr erfolgreich

In mittlerweile vier Veranstaltungen zu progressiven und kritischen Fragestellungen innerhalb der Sozialen Arbeit mit vier ReferentInnen kamen pro Abend zwischen 20 und 35 Personen. Der AKS DD ist von diesem Zuspruch überwaältigt und sieht sich bestätigt in der Annahme, dass es ein nennenswertes Interesse an einer kritischen und fortschrittlichen Sozialen Arbeit in Dresden gibt. Herzliche Einladung zur finalen Veranstaltung dieser Reihe am 17.06.2008 um 19 Uhr.

Gruppe1   Ullrich Gintzel und Sascha Möckel   Gruppe 2
    Vortrag von Ullrich Gintzel    

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Unsere Veranstaltungsreihe startet am 25.03.2008 um 19:00 Uhr in der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden in der Wiener Straße 58 Raum 16/17.

Prof. Dr. Frank Bettinger
von der EFH Darmstadt wird zum Thema "Warum kritische Soziale Arbeit?" referieren und für die anschließende Diskussion bereitstehen.

"Warum kritische Soziale Arbeit? Was will der Arbeitskreis Kritische
Soziale Arbeit?" Frank Bettinger, Professor für Sozialarbeit / Sozialpädagogik, Darmstadt"

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letzte Aktualisierung: 24.03.2010