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Termine:
8. Mai 2012, 20 - 22 Uhr:Theorie und Wirklichkeit- ein Problemaufriss; Jens Hoffsommer (Jugendhilfeausschuss); Moderation: Nicole Schumann
14. Juni, 20 - 22 Uhr: Balanceakt Jugendhilfeplanung; Bodo Rudolph (Jugendamt Potsdam-Mittelmark); Moderation: Matthias Müller
18. Juli 2012, 20 - 22 Uhr: Kurz vor knapp?! - Wie geht es weiter mit der JHP in Dresden? Melanie Hörenz (Kulturbüro Dresden), Prof. Dr. Marcus Hußmann (ehs Dresden), Peter Kühn (Stadtjugendring Dresden), Thomas Neumann (Jugendamt Dresden); Moderation: Stephanie Huhn
jeweils an der ehs Dresden, Dürerstraße 25, 01307 Dresden
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aktueller Veranstaltungsflyer
Veranstaltungen April 2010 bis Juli 2010
DIE HALTUNG DER SOZIALEN ARBEIT IN DER KRISE
Vorwort
Die aktuellen soziapolitischen Entscheidungen, wie die landesweiten Einsparungen, bergen ein hohes Risiko Soziale Arbeit direkt in eine Krise zu drängen. Es scheint, dass die derzeitige Situation jeglicher fachlichen Legitimation entbehrt. Finanzielle Kürzungen und personelle Einsparungen erschweren professionelles Handeln. Bedeutet dies nun auch eine Krise für die Profession Soziale Arbeit an sich? Vielleicht muss man die Frage auch anders stellen: Lässt eine schon längst vorhandene professions-interne Krise erst solche Situationen zu? Unter dem Thema: „Die Haltung der Sozialen Arbeit in der Krise“ will der AKS Dresden in regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen die derzeitige Situation einer kritischen Bestandsaufnahme unterziehen und somit einen Beitrag zum gegenwärtigen Diskurs leisten.
Wie wirkt die Krise auf die Soziale Arbeit und wie verhält sich die Soziale Arbeit in der Krise? Welches ethisch- moralische Selbstverständnis braucht es dazu und gibt es eine professionelle Identität auf die sich die AkteurInnen der Sozialen Arbeit berufen können? Welche persönlichen Weiterbildungs-prozesse werden StudentInnen der Sozialen Arbeit ermöglicht, um tatsächlich kritisch und selbstbewusst im professionellen Kontext zu agieren? Soll Soziale Arbeit aushalten, sich verhalten oder gegenhalten? Gibt es eine Solidarität in der Krise? Welche Konsequenzen wollen und müssen wir für die Zukunft ziehen?
Diese und andere Fragen, werden in den kommenden Veranstaltungen eine Rolle spielen.
Der AKS Dresden will dazu anregen, nachzudenken, Entwicklungen zu hinterfragen, Haltungen, auch auf einer berufsethischen Ebene auf den Prüfstand zu stellen und in die Zukunft zu denken.
Wir laden alle interessierten Menschen dazu ein, Strategien für einen professionellen Umgang zu entwickeln und gemeinsam aktiv zu werden, um sich in der momentanen Situation selbstbewusst bewegen zu können und aus der aktuellen Krise Chancen für neue Wege zu schöpfen.
Jede/r der/die Lust auf quer-, neu-, und weiterdenken hat ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf eure Meinungen!
alle Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung zu besuchen: Evang. Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (ehs), Wiener Straße 58, 01069 Dresden (Ausnahme Ort 4. Mai: Semperstraße 2 a)
Übersicht der Veranstaltungen
15.04.2010
Das Gemeinwesen in der Krise?
Christian Avenarius, Oberstaatsanwalt Dresden
Wolfgang Müller, Quartiermanagement Gorbitz
04.05.2010
Jugendarbeit in der Krise
Prof. Dr. Hans Thiersch
(in Zusammenarbeit mit Kommunalpolitisches Forum Sachsen e.V.)
Achtung anderer Ort: Semperstraße 2 a, 01069 Dresden
01.06.2010
Wider die Untertanenfabrik - Hochschule als Lernfeld für Widerständigkeit aus Haltung?
u.a. Mit Prof. Dr. Ralf Evers, Rektor der ehs
22.06.2010
"Solidarität und Ethik in der Krise"
Carsten Schöne, DBSH
06.07.2010
"Strategien in der Krise"
N.N., Rechtshilfefond Berlin e.V.
alle Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung zu besuchen: Evang. Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (ehs), Wiener Straße 58, 01069 Dresden (4. Mai: Semperstraße 2 a)

