In seiner 16. Veranstaltungsreihe diskutierte der AKS Dresden mit Praktiker*innen, Hochschulvertreter*innen und Interessierten die Themen Flucht, Migration und Asyl sowie Spannungsfelder Sozialer Arbeit. Im Nachgang entstand das vorliegende Denkpapier. Es dokumentiert begonnene Diskussionen und führt sie zum Teil weiter.

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Kartographische Darstellung kritischer Initiativen der Sozialen Arbeit

Im Rahmen eines Masterprojektes der HS Ludwigshafen/Rhein sind zwei Karten mit einer Übersicht zu kritischen Initiativen der Sozialen Arbeit im deutschsprachigen Raum entstanden, die uns die Studentinnen Jenny Kaiser und Martina Westrich zur Verfügung gestellt haben. Darin sind u.a. Motivation, Ziele und Strategien der einzelnen Initiativen enthalten, die wirklich spannend sind und wir diese daher gern weitertragen. Die Studentinnen betonen, dass es sich bei den Karten um eine Momentaufnahme von 2012-2013 handelt ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Fragen, Feedback, Kommentare nehmen sie gern an.

Liebe Kolleg_innen,

immer wieder kommt es vor, dass Kinder, Jugendliche und Familien durch die Jugendhilfe nicht die Hilfe erhalten, die ihnen zusteht oder nicht ausreichend beraten werden. Aus diesem Gründen hat sich in Dresden vor einiger Zeit eine unabhängige Ombudsstelle gegründet: Der Kinder- und Jugendhilferechtsverein Dresden e.V. Dieser Verein berät seit einigen Monaten Familien in Dresden und den anliegenden Landkreisen. Im Umfeld der Beratungen wurde deutlich, dass es mehr Menschen braucht, die als Berater_innen für den Verein ehrenamtlich tätig sind.

Die Berater_innen arbeiten im Zweierteam, werden für einzelne Beratungen durch die Koordinator_innen angefragt, werden nach außen nicht namentlich genannt und erhalten Fort- und Weiterbildung.

Der Verein ist auf der Suche nach Berater_innen, die gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen dabei helfen, Rechte zu verwirklichen.

Gesucht werden Fachkräfte, die in Abständen und nach Absprache mit den KoordinatorInnen des Vereins Beratungsprozesse übernehmen. Die Beratungen werden grundsätzlich zu zweit durchgeführt. Dabei kann die zweite Person noch in der Ausbildung zur SozialarbeiterIn sein oder noch wenig Erfahrungen haben. Die Tätigkeit als Berater/Beraterin wird nicht entlohnt, ist aber eine wichtige Unterstützungsleistung für Betroffene. Die Beratungsprozesse werden durch eine kollegiale Beratung begleitet.

InteressentInnen wenden sich an: Ullrich Gintzel / Barbara Wolf, jugendhilferechtsverein@posteo.de, jrv-dresden.de